Fruchtbar und reich ist das anmutige Land entlang der Erft an Sehenswürdigkeiten: kulturellen Schätzen wie Schlössern und Kirchen, bedeutenden Museen und auch an wichtigen und interessanten Persönlichkeiten. Hinzu kommt der Reichtum unter der Erde: an Zeugnissen vergangener Kulturen wie der Römer oder in Gestalt von Braunkohle. Sie machte die Region wohlhabend, brachte aber auch neue Probleme. Mit Lichtbildern und seinen Gedichten will der Elsdorfer Schriftsteller Andreas Rumler einladen, die Besonderheiten unserer Region gebührend zu würdigen. Geschichte in Geschichten wird hier lyrisch ausgebreitet. Rumler erzählt die Entwicklung dieser Region in Form von Parabeln, sie reichen weit über die lokalen Gegebenheiten hinaus und spiegeln Entwicklungen weltweit. Sein Werk ist eine poetische Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld zwischen kulturellem Erbe und wirtschaftlichem Fortschritt, zwischen Bewahrung und Zerstörung
Lesung aus dem Gedicht-Band: Erft-Land-Splitter. Lyrische Notate. Kulturmaschinen Verlag, Ochsenfurt 2024, ISBN 978-3-96763-311-5
Eine Veranstaltung des Förderverein Stadtbibliothek Bergheim e.V.